“Mein Essplatz benötigt eine schöne Lampe” habe ich beschlossen. Ich hatte bereits eine, die aber war hässlich und der Trafo hat nerven-stressende Geräusche von sich gegeben.
Einige Zeit habe ich mich nach schönen Lampen umgesehen. Gefunden habe ich keine. Ich wollte etwas schlichtes, ganz einfaches. Dann kamen zwei Dinge zusammen. Bei Manufaktum habe ich wunderschöne Kohlefaser-Glühbirnen entdeckt, die mich absolut fasziniert haben. Aber eine Birne ist noch keine Lampe, und weiter ging die Suche. Aber dann machte ich im Laden von Bonanzacoffee in Berlin eine Entdeckung: die Jungs haben auch solche Birnen verwendet. Sie hingen ganz schlicht und einfach an einem Kabel von der Decke herunter. Schlichte Fassung. Sonst nichts.
Das war die Idee. Also habe ich mich nach solchen Lampentypen umgesehen. Einfaches Textilkabel, das von der Decke hängt und in einer schlichten Fassung endet. Nichts. Nirgendwo gab es etwas in der Richtung.
Also selber bauen. Aber wie? Ich brauchte ja nicht nur ein Kabel, sondern wollte drei Birnen von der Decke hängen lassen. So kam mir die Idee mit der Steckerleiste. Die Kabel, am einen Ende mit einer Porzellanfassung versehen, enden am anderen Ende einfach in einem stabilen Stecker, der von einer an die Decke geschraubten Steckdosenleiste gehalten wird.
Also zog ich los und kaufte die Einzelteile und machte mich daran, die Lampe selber zu bauen.

Die Kohlefaserleuchtmittel bekommt man, leider nicht billig, bei Manufaktum.

Sechs Meter Textilkabel und Porzellanfassungen habe ich im Internet preiswert gekauft.

Im Baumarkt erhielt ich eine hochwertige Steckdosenleiste, die Schuko-Stecker, sowie eine Steckdose, die ich an der Decke montiert habe, um die Steckerleiste anzuschließen.

Die Steckdosenleiste und die Steckdose habe ich mittig über meinem Esstisch an der Decke montiert. Das Kabel der Steckdose habe ich auf die notwendige Länge gekürzt. Die Halterung der Lampen war damit fertig. Fehlten noch die Lampen an sich.

Die sechs Meter Textilkabel habe ich auf drei gleiche Teile, meine benötigte Höhe, zugeschnitten. Das eine Ende wurde mit Stecker versehen, das andere mit einer Prozellanfassung.

Damit das Gewicht der Birne nicht auf der Verschraubung der Kabel sitzt, musste im Kabel noch ein Knoten geschnürt werden, der das Gewicht von Fassung und Lampe auf die Fassung überträgt.

Das ganze dreimal. Leuchtmittel eingeschraubt, eingesteckt, fertig.


Die Lampe macht ein wunderbares Licht. Außerdem kann man die Steckdosenleiste auch noch verwenden, um Laptop-Netzteile oder zum Beispielt Raqulette-Geräte einzustecken :-)
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